Atem- und Körperpsychotherapie

Integration

Integration

Der Körper ist eine wichtige Quelle von Informationen und Orientierung.

Viele Therapien setzen vor allem Gespräche ein. Die Körper- und Atempsychotherapie nutzt zudem den direkten Zugang zum Unbewussten über den Körper, über den Atem und über die Sprache, die hörbar macht, wie ein Mensch über sich denkt.

Zum Beispiel

"Ich genüge nicht, die Welt ist feindselig, übermächtig"

"Ich bin klüger und größer als mein Gegenüber, ich muss mich so verhalten, dass meine Mitmenschen mich so sehen"

"Ich bin für alles verantwortlich, strenge mich an, muss das Leben meiner Mitmenschen mittragen, es organisieren."

"Ich muss mein Leben und die Umwelt kontrollieren, sonst wird es zu bunt und zu lebendig, das bedroht mich"

"Ich darf mich nicht abgrenzen, sonst werde ich verlassen oder löse Ablehnung, Aggressionen aus"

Die Ursachen dieser Strukturen liegen meistens in Kompromissen, die wir eingehen mussten um seelisch zu überleben. Wichtig ist, anzuerkennen dass diese Kompromisse damals klug waren, jedoch auch, dass sie im heutigen Leben keine nützlichen oder sinnvollen Bewältigungsstrategien mehr sind.

Denkmuster sind im Körper sichtbar, im Tonus, in der Haltung, in Kontraktionen, verschiedenen muskulären Verspannungen oder Haltlosigkeiten. Körper- und Atempsychotherapie setzt hier an.

Durch erweiterte, bewusst erlebte Möglichkeiten können Sie diese alten Muster als nicht zielführend erkennen und sie dann in eine der Gegenwart angemessenere Form verwandeln.

Lebendigkeit und Lebensenergie befreit sich. Das gibt Ihnen die Kraft, den eigenen Weg weiter zu gehen.